Super spannendes Thema - Aufwärmübungen.
Was sind eure Favoriten?
Ich persönlich mag Lippenflattern, Singen und Kiefer massieren als Übung vor dem Sprechen am liebsten.
Und den Blubber Schlauch will ich auch nicht mehr missen, grad bei angehender Heiserkeit, vor allem nach Schrei-Szenen 😂
ABER - jetzt kommts - es kommt auch vor, dass ich mich auf kleine Sprecheraufgaben gar nicht vorher warm mache.
Bitte sagt mir ich bin nicht die einzige. 🤣
Ohh ja, der Blubber-Schlauch gehört hier auch zum täglichen Begleiter 😅
Was ich auch gern zu Beginn des Tages mache ist, ein paar Minuten mit Daumen im Mund und den Zähnen am Daumen zu sprechen. Bringt einen guten Schwung Artikulation rein.
Ansonsten ists ähnlich wie bei Dir: Lippenflattern, Brummen, Blubbern, ein paar schwierige Buchstabenkombinationen spezifisch üben, Sprechen mit Daumen.
Und dann ab dafür :)
Ich muss sagen, dass ich ohne den Blubberschlauch nicht mehr kann 😅 Rettet mir die Stimme total. Ich mach meistens die Übungen von Bettina Schinko auf YT (einfach Blubbern mit Bettina Schinko eingeben) & mein Go-To Lied für den Schluss ist meistens 'Lemon-Tree'! Ansonsten wärme ich meinen gesamten Körper auch gerne auf indem ich mich überall leicht abklopfe und ein wenig durch die Gegend laufe!
Ich habe morgens einfach keine gute kräftige Stimme, auch nicht mit Aufwärmübungen. Bin vermutlich ein Morgenmuffel... muss erst in Fahrt kommen. Zusätzlich zu den bereits genannten Standardübungen nutze ich den Korken, ich lockere Oberkörper und Schultern und mache Atemübungen oder singe Mantras von Deva Premal.
@Katharina mir geht es da genauso. Morgens ist die Stimme bei mir auch noch nicht einsatzbereit, das kommt dann langsam um die Mittagszeit 😅
Der Korken kommt bei mir vor allem dann zum Einsatz wenn ich merke, dass ich mich häufiger als sonst verhasple beim Sprechen 😂
Blubberschlauch ist bei mir auch Pflicht 😅 zusätzlich summen auf hm und hung mit anschließend geöffnetem Aaaah! Zungendrehen im Mund - zehnmal linksrum, zehnmal rechtsrum, Korken- oder Daumenübung, Tonleitern rauf und runter etc……
Ich nutze auch den Korken Trick, oder eine spezielle Methode dass ich wesentlich deutlicher Spreche ^^ Lippenflattern. Der Blubberschlauch darf selbstverständlich auch bei mir nicht fehlen. Ich Spreche gerne vormittags ein. Übungen zur Atmung dürfen auch nicht fehlen.
Hier ist noch ein Blubberschlauch Fan 😍 ohne den geht definitiv nichts. Allgemein liebe ich Bewegung zum warm machen, tanzen, Körper abklopfen…Summen, singen… Zunge dehnen, Kiefer massieren und übertrieben deutliche artikulation vorher zb
Zunge dehnen, Kiefer massieren, blubberschlauch, Summen, singen alles was die Passagen schön geschmeidig macht und nicht anstrengt ☺️
Ansonsten lippenflattern und Worte überdeutlich aussprechen etc.
Gefühlt die Klassiker, aber durch die Zeit an der Staatsoper ist der Fokus einfach immer beim Gesang geblieben und bei Zunge und Kiefer ☺️
Gleichgewichtsübungen wenn die Mitte noch schläft sind auch gut 😅
Wow, ihr seid total diszipliniert! 🎉 Bin ich in dem Fall überhaupt nicht. Ich bin da einfach echt ein bisschen faul. 😅 Während ich mich auf den Text vorbereite summe und brumme ich ein bisschen (aber eher selten) und lockere etwas meinen Kiefer, weil ich Knirscher bin. Das ist alles, wenn überhaupt. 🙈
@Irena sei beruhigt, ich mache das auch nicht immer. Bei kleineren Aufgaben mache ich ne Minute bisschen was und dann gehts schon los. Aber bei anstregenden Aufgaben, wo ich weiß ich muss auch brüllen oder schreien, da komm ich nicht drum rum mich vorher ordentlich aufzuwärmen, weil sonst ist meine Stimme danach für nichts anderes mehr zu gebrauchen
Stimme aufwärmen ist wichtig. Finde es aber tatsächlich noch viel wichtiger sich erstmal um seine Haltung und Atmung zu kümmern. Da ist bei mir die Aufrichtung ganz vorn dabei und dann halt Übungen zur Aktivierung des Zwerchfells und der Bauchatmung
Als alte "Linklaterin" mache ich tatsächlich nach Möglichkeit ein komplettes Warm up, um alle Resonanzräume vom Sinus bis zur Zehenspitze zu öffnen. Das sind Dehnungsübungen, Zwerchfellgymnastik, vor allem Lockerung der Muskeln, Atmung, Bauchdecke, Kiefer bis zum ersten "Touch of sound", wo sich der natürlich Atem mit den Stimmlippen verbindet und der Klang der Stimme dazu kommt. Und erst ganz zum Schluss kommt die Artikulation dazu. Allerdings habe ich auch eine Kurzform davon, wenn ich mal keine 45 Minuten Zeit habe. Und klar, kommt auch mal Lax Vox ins Spiel. Aber ich sag's Euch! Linklater holt richtig was raus aus Eurem Resonanzkörper.
@Ute Ebenso! Ich 'linklatere' auch sehr! Es ist manchmal völlig verrückt, was das aufmacht. Andererseits finde ich interessant: für mich ist es eher ein Prozess um mich dauerhaft gut an meine Stimme angebunden zu fühlen. Direkt vor dem Sprechen brauche ich dann nicht mehr die volle Linklater-Power, sondern meist nur ein paar Impulse zum wachkitzeln. In der letzten Zeit nutze ich dafür aber vermehrt Übungen zu den verschiedenen Stimmeinsätzen und Einstellungen der Stimmlippen aus dem Estill Voice Training. Abgesehen von Linklater kann ich übrigens das, was ich von Estill kenne und anwende, sehr empfehlen. Ich bin bei einer logopädischen Therapie damit in Kontakt gekommen und es hat mich unglaublich viel über die Funktion meiner Stimme auf technischer Ebene erfahren lassen <3 also tatsächlich sehr konträr zum Linklater-Ansatz, aber die ergänzen sich wunderbarst!
Ich wärme mich am liebsten mit ein paar Zungenbrechern vorher auf, um mich dann weniger zu verhaspeln. Anschließend noch ein wenig "Mnjam Mnjam" für die passende Stimmenresonanz. Bedarfsweise abschließend danach noch mit dem Blubberschlauch für die Entschleimung der Stimmlippen.
Huhu! Da ich auch Sänger bin singe ich oft vorher oder nehme Songs auf. Irgendwelche Gears oder Schläuche habe ich nicht, ich lese einfach hörbuchteile ein, oder mache meine Gesichtsmuskeln wach indem ich die leicht massiere und Gesichtsgulasch ziehe damit es nicht so steif und unelastisch anfühlt. :-) MFG
Den Blubberschlauch liebe ich auch sehr, aber was ich auch sehr gerne mache: den Refrain aus "Wahrheit" von Tanz der Vampire immer schneller sprechen 😄
Hihi, wie schön, dass es uns allen ähnlich geht🤭 wenn ich nicht aufnehme oder spreche, Wärme ich meine Stimme gerne mit wiederholtem "Mandelmus" auf. In verschiedenen Tonlagen, Emotionen etc...🫘
Spannendes Thema. Bisher sieht meine Aufwärmung recht übersichtlich aus: Lippen flattern, Zwerchfellübungen, Summen, Gähnen, Zungenbrecher.
Derzeit versuche ich auch allgemein in meinem Alltag das Thema Ganzkörpertraining und Mobilisierung wieder aufleben zu lassen. Ist ja auch unabhängig der Stimme was richtig Feines.
Hab hier nochmal guten Input mitnehmen können, den Blubberschlauch werde ich auch wieder aktivieren. Danke @Jasmin für den YT-Tipp (Wärme deine Stimme mit Blubbern auf).
Aloha, ich sag es euch wie es ist. Ich mach mich gar nicht warm. Die einzigen Tage an denen ich mich vorher warmsinge ist, wenn ich im Studio für ne Synchro gebucht bin, damit ich da auf Top Notch bin ansonsten wie gesagt nie. Damit komm ich auf drei bis vier Stunden Audio am Tag ohne heiser zu werden und ich finde das ist absolut ausreichend :)
Ich habe einen ganz dünnen Schlauch zu Hause, in verschiedenen Längen. Diesen presse ich mit der Zunge an den Gaumen und mache so Blubberblasen oder versuche so auch zu trinken. Das ist je nach Länge des Schlauches mal mehr mal weniger anspruchsvoll und hilft mir mit der Korkenübung zusammen super beim Aufwärmen. Je länger der Schlauch, je schwieriger.
Also ich singe mich gerne auf Japanisch warm, das ist dann schon fast Zungenbrecher xD, dann blubber ich mit dem Lax Vox paar Minütchen und gehe vor der Aufnahme meinen Text (oder einen Auszug davon) in SlowMo auf verschiedenen Geschwindigkeiten durch.
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